eXistenZ (1999)

„eXistenZ“ funktioniert am besten, wenn man zuvor noch nichts davon gehört hat. Keine Kritik, keine Darsteller, kein Regisseur, keinen Inhalt. Lediglich die Tagline „Du bist das Spiel“ bzw. „Play it. Kill it. Live for it.“ sollte herangezogen werden, um auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Identität in einem gewissen Kontext hinzuweisen. Einmal in diesen eingetaucht spielt der Film mit seiner subtilen Atmosphäre, die einen hohen Grad an Aufmerksamkeit vom Zuschauer abverlangt, um daraus Interpretationen zu generieren. Dagegen weiß er durchaus auch mit Elementen des Film Noir zu unterhalten. Zwar wird dabei auf künstliche CGI-Effekte verzichtet, aber dennoch Formen des Ekels auf unterschiedliche Weise provoziert. Im Vordergrund steht vielmehr eben nicht zu wissen, wie es weitergeht oder ob es weitergeht. Dies ist die allumfassende Frage vor einem wirklich fulminanten Schluss, der einen selbst – in der Fiktion – ungebremst vor die schwarze Wand des Abspanns knallen lässt, ähnlich wie dieser Text an jener Stelle endet, wo er grade erst anzufangen scheint.

Wertung: 8.0 / 10

Andere, von uns geschätzte Worte zu diesem Film:

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