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Kick-Ass (2010)

Gezielte, kompromisslose Unterhaltung oder konsequente Gegenüberstellung von gewollt übertriebener Splatterunterhaltung mit kritisch-moralischer Reflexion – ein Streifen wie Kick-Ass ist all das nicht. Die fehlende Konsequenz ist der zentrale Kritikpunkt, dem ein solcher Film standhalten muss um zu überzeugen. Während „Shoot em up“ hervorgehoben werden kann als Spaß-Mach-Film, der einem nunmal entweder aufgrund der geradlinigen, erwartungsgemäßen Darstellung einer One-Man-Show gefällt oder eben nicht, verkackt es Kick-Ass grade wegen der nicht vorhandenen, nicht explizierten Erwartungshaltung. Kick-Ass (auch der Protagonist) weiß nicht, was er ist, was er sein will und als was er verstanden werden will. Für eine Satire zu schwach, für eine Neudefinierung der Gewalt zu gewöhnlich, für moralische Auseinandersetzungen mit dem Tod und dessen Bezug, der vermeintlich guten Erziehung, des Erwachsenwerdens viel zu plump, einfach und inkonsequent und für fiktive Ausflüge schlichtweg zu blöd. Weiterlesen

Veröffentlicht unter 2.5 / 10, Action, Filmkritik, Komödie | Kommentar hinterlassen